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Aromatherapie

Posted by Wellness Wissen on Mai 21, 2012

In der Aromatherapie werden ätherische Öle eingesetzt, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen und Körper, Geist und Seele zu harmonisieren. Die Aromatherapie gehört in den Bereich der Pflanzenheilkunde und darf beruflich nur von Heilpraktikern oder Ärzten ausgeübt werden.

Im privaten Bereich werden Duftstoffe schon seit langem als traditionelle Mittel zur Steigerung des Wohlbefindens, in Form von Duftlampen oder Erkältungsbädern, angewendet. Aromatherapie findet oft auch unbewusst statt, z.B. während man durch den Wald geht und den Geruch von Tannennadeln einatmet.

Man nennt die Öle ätherisch, weil die duftenden Inhaltsstoffe, nach und nach oder durch Erhitzen, ohne Rückstände verdunsten. Sie lösen sich im Himmel (Äther) auf.

Zielgerichtet eingesetzt haben ätherische Öle verschiedene Wirkungen auf gesundheitliche und seelische Bereiche. Die Naturwissenschaft stimmt der Wirksamkeit allerdings nur auf der körperlichen Ebene zu, die seelische Beeinflussung hält sie für nicht beweisbar.

Gesundheitliche Wirkungen ätherischer Öle

Die krampflösende Wirkung, von z.B. Lavendel oder Ylang –Ylang, wird vor allem bei Kopfschmerzen, Bauch- und Menstruationsschmerzen eingesetzt. In Massageölen werden sie genutzt um verkrampfte Muskulatur zu lockern.
Zur Förderung der Verdauung werden die Öle mit der Nahrung als Gewürz aufgenommen, z.B. Kümmel oder Majoran.

Die antibiotische Wirkung, von z.B. Kamille oder Teebaum, wird vor allem für die Behandlung von Hautentzündungen eingesetzt, indem man die Öle in verdünnter Form auf die Haut aufträgt. Daneben mildern ätherische Öle auch Juckreiz und Rötungen der Haut. Etwas schärfere Öle wirken wundheilend, weil sie die Haut reizen, so dass die Durchblutung angeregt wird und der Heilungsprozess beginnt.

Zur Befreiung der Atemwege werden z.B. Eukalyptus oder Minze eingeatmet, sie vermitteln das Gefühl freier Atmen zu können und wirken bei Husten krampf- und schleimlösend.

Aromatherapie

Seelische Wirkungen ätherischer Öle

Der Duft der ätherischen Öle wirkt sich auch auf die Gefühlswelt aus, so können manche Öle beruhigend, z.B. Lavendel, andere anregend, z.B. Rosmarin, aber auch aphrodisierend, z.B. Sandelholz, wirken.

Ätherische Öle können aber auch gefährlich sein. Bei Babys oder Kleinkindern kann es zu Hautreizungen, Stimmritzenkrampf oder epileptischen Anfällen kommen. Besonders Menschen mit Epilepsie sollten ätherische Öle meiden. Empfehlenswert ist es vor Anwendung ätherischer Öle zu testen, ob man evtl. allergisch darauf reagiert.

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